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Dufour 460

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Description

SICHERHEITSAUSRÜSTUNG: Rettungsinsel, Feststoffwesten, Lifebelts, Rettungsring, UKW-Sprechfunk, Blitzboje, Satz mit Notsignalen, Taschenlampe, Verbandskasten, Notpinne, Treibanker, Bootsmannstuhl, Navigationslichter.

NAVIGATION: GPS, Autopilot, Instrumente im Cockpit, Farbplotter, Kartenplotter, Kurzwellenradio, Echolot, Logge, Windmessanlage, Windex, Kompass, Seekarten, Hafenhandbuch, Uhr, Barometer, Fernglas, Handpeil-Kompass, Flaggen QNC, Leuchtfeuerverzeichnis.

SONSTIGE AUSSTATTUNG: Bimini-Top, Radio-CD-Spieler, Beiboot, Elektrische Ankerwinde, Warmwasser, Inverter, Stereo-Radio, Kompressorkühlschrank, Cockpittisch, Sonnensegel, Elektrische Bilgenpumpe, Batterieladegerät + Landkabel, Steckdose 12 Volt, Steckdose 220 Volt, Badeleiter, Gangway, Heckdusche, Bugstrahlruder (Jet thruster), Pantry Komplett, Gasherd mit Backofen, Gasflasche, Bordwerkzeug, Segel Reparatursatz, Amtliches Bootszeugnis, Taucherbrille, Fäkalientank.

Schicke Französin Dufour 460 mit Überraschungen

Wenn sich der Sommer in den nordischen Breiten Anfang September langsam verabschiedet, glüht er am Mittelmeer noch in beinahe voller Stärke, wie wir es beim Test der brandneuen Dufour 460 erlebt haben. Im Rahmen des Yachting Festival in Cannes präsentierte uns die französische Werft ihre Neuentwicklung, die besonders in vielen Details ein echter Wurf geworden ist.

Am mit rotem Messe-Teppich belegten Steg zeigt uns die interessante Französin ihr kantiges Hinterteil. Umberto Felci, seit Jahren der bewährte Hausdesigner der Werft, führte die Chines bis ganz nach achtern. Damit wird einerseits Formstabilität und andererseits auch mehr Platz in den Achterkammern geschaffen.

An Deck

An Deck wird ebenfalls deutlich, dass sich die Werft mit der Baunummer 1 viel Mühe gegeben hat. Bis auf wenige, eher kosmetische Feinheiten, zeigt sich die Dufour 460 beinahe makellos unter der gleißenden Mittelmeersonne. Ein moderner Bugsprit schafft mehr Raum für das Ankergeschirr und bietet einen guten Anschlagpunkt für den Gennaker. Das neue Schiff ist natürlich mit französischen Elvström-Segel ausgestattet und unterstreicht damit den Performance Charakter des Fahrtenseglers aus der Grand Large-Linie. Ein flaches Vordeck mit einer großen Luke zur Segellast weckt unsere Neugier. Tatsächlich lässt sich in der beinahe mannstiefen Kammer durch eine zu öffnende Plexisglasscheibe nach vorne hin den Kettenverlauf im Ankerkasten kontrollieren. Diese praxisgerechte Lösung wird viele Eigner und Charterbasenbetreiber freuen. Auch die oben, an Deck montierte elektrische Ankerwinsch ist gut zu erreichen und lässt sich ebenfalls leicht warten.

Nach achtern fallen die vielen Luken und Oberlichter auf. Außen angeschlagene Wanten stützen den optionalen Performance-Mast. Dieser ist auch als Rollmast für eine einfache Bedienung zu bekommen. Der etwas kürzere Standardmast ist nach Berechnungen von Felci ebenso effektiv, wie funktionell auf den Rumpf und den Kiel abgestimmt, lässt uns der Marketing Manager, Paolo Serio wissen.

Achtern schließt sich das große Cockpit an. Neu sind hier die massiven Haltegriffe an den Steuersäulen, die unserer Meinung nach auf keiner Yacht fehlen dürfen. Man hat in der Werft in Perigny, unweit von La Rochelle die Rückmeldungen der Kunden aufgenommen und auch das Motor-Schaltpaneel nach oben, neben die Steuersäule versetzt um die Bedienung zu vereinfachen. Der Clou ist natürlich die achtern versteckte Grill-Pantry, mit der man bestimmt jede Party aber auch den Aufenthalt in einer ruhigen Ankerbucht zum absoluten Höhepunkt werden lässt. Auf der elektrisch absenkbaren Badeplattform steht der Grillmaster und zaubert die eine oder andere Leckerei auf dem gasbetriebenen Grill und bedient die Gäste, die derweil vollkommen ungestört im Cockpit verweilen, oder wie es moderner heißt, chillen können.

Der Cockpittisch ist ebenfalls funktionell positioniert und beinhaltet als zweiten oberen Stauraum einen Kühlschrank für die kalte Erfrischung in den heißen Segelsommern. Hier wird deutlich, dass die Werften immer mehr Antworten auf die Bedürfnisse des heutigen Life-Style anbieten und damit den komfortablen Aufenthalt, auch auf Segelyachten optimieren können.

Unter Maschine

Da uns das sonst im eher lauen Mittelmeerlüftchen liegende Cannes mit einem strammen Nordwest mit an die 20 Knoten begrüßt, legen wir auch gleich ab und wollen den schönen Segelwind nutzen.

Der 75 PS starke Volvo schiebt die über zehn Tonnen wiegende Yacht mühelos nach vorne. Hier wird die nächste Innovation von Dufour in Zusammenarbeit mit dem Charteranbieter Suncharter ins Spiel gebracht: das Jetthruster-System. Das System ist einfach und funktionell: Statt mit großen einlaminierten Tunneln und energiefressenden Propellern arbeitet beim Jetthruster-System eine große Zentralpumpe unter Deck, die Wasser mit großem Druck nach draußen presst. Das wartungsfreundliche System benötigt nur noch Wasserauslässe im Unterwasserschiff und kann es los gehen. Mittels zwei Joysticks  und jeweils zwei Auslässen an Bug und Heck lassen sich z.B. mit gleichzeitig entgegengesetzter Steuerung von Bug und Heck  das Schiff auf der Stelle drehen. Dieses System erhöht mit seiner kinderleichten Anwendung den Sicherheitsaspekt an Bord.

Unter Segel

Als wir endlich draußen sind, fällt auch schon die erste Böe in die optionale Genua und lässt das Boot anluven. Sofort springt die Dufour 460 an und läuft mit über acht Knoten an die Windkante. Die Yacht übermittelt den Druck hervorragend auf das Ruderblatt, so dass der Rudergänger die Segel gefühlvoll einstellen kann. Das German-Sheet-System belegt die beiden gut dimensionierten Cockpit-Winschen, womit es mit der optionalen Genua und den dazugehörenden Schoten schwierig wird, selbige ebenfalls schnell zu bedienen. Die optionale Bestückung mit vier Cockpit-Winschen wäre die ideale Lösung.

Als wir später abfallen und mit einem raumeren Kurs weitersegeln, erhöht sich der Speed auf knapp neun Knoten, was ganz deutlich zeigt, dass Konstrukteur Felci seine Arbeit hervorragend ausgeführt  hat.

Durch den relativ kurzen Baum ist eine Travellerschienen-Lösung nicht möglich. Lediglich vor dem Cockpittisch wäre ein Einbau möglich, der jedoch durch die Sitzbänke begrenzt wird.

Als wir wieder zurück kreuzen müssen, erhöht sich der Windspeed auf über 30 Knoten. Jetzt heißt es, das Schiff für die Starkwind-Fahrt vorzubereiten: Zweites Reff ins Groß und die Genua ein Drittel wegrollen. Mit an die 9,8 Knoten rauschen  wir die mittlerweile anderthalb bis zwei Meter hohen Wellen runter, wobei das Schiff den Ansatz macht zu surfen! Dabei bleibt die Dufour 460 immer steuerbar, lediglich bei Böen mit über 35 Knoten Wind geht sie kurz in den Wind. Hier hätten wir uns die im Standard vorgesehene Selbstwendefock gewünscht, die allerdings bei der Testfahrt nicht angeschlagen war.

Unter Deck

Wieder im Hafen präsentiert und Paolo Serio mit gewissem Stolz die Yacht unter Deck. Auch hier eine Überraschung: Die Pantry befindet sich aufgeteilt vor dem Hauptschott zum Vorschiff. Ziel der Werft war es, den Raum im Salon zu vergrößern. Und das ist gelungen. Durch die zahlreichen Deckenfenster und Luken sowie die Rumpffenster wirkt der Salon wie auf einer wesentlich größeren Yacht. Diese Eigner-Version ist in einem 3-Kabinen-Layout ausgeführt. Durch den enormen Raum am Niedergang konnte problemlos eine Nasszelle für die beiden Achterkammern platziert werden. Auch die Achterkammern sind komfortabel und mit Kojenmaßen von 2,09 auf 1,60 Metern beinahe als luxuriös zu bezeichnen. Kleine Schränke auf der schiffsmittigen Seite überraschen, denn ein Schapp lässt eine Verbindung zur gegenüberliegenden Kammer zu. Kommunikation wird auf der Dufour 460 groß geschrieben.

Die Pantry ist in eine linke Seite mit Herd, Spüle und zahlreichen Schränken gekennzeichnet. Auf der gegenüberliegenden Seite nehmen zwei große Kühlschränke den Proviant für viele Gäste auf. Inklusive dem Kühlschrank im Cockpittisch gibt es gleich drei Kühler und einen Gefrierschrank an Bord – laue Getränke gehören damit der Vergangenheit an. Unter dem Pantryboden befindet sich der obligatorische Weinkeller – schließlich befinden wir uns auf einer französischen Yacht.

Das Vorschiff ist das Reich des Eigners, mit separatem WC auf der einen und einem Duschraum auf der anderen Seite. Ein wahrliches King-Size-Bett, mit einer Liegefläche von 2 auf 1,53 Metern beherrscht das Zentrum des Vorschiffes. Auf jeder Seite befinden sich Schränke mit pfiffigen Details, wie Regalunterteilungen in den Türen. Große Schubladen unter dem Bett nehmen weitere Utensilien auf.

Dieses Schiff gibt es auch in einer interessanten Charterversion mit vier Kabinen. Hier befindet sich die Längspantry an Steuerbord, während sich zwei Kabinen vorne und zwei achtern befinden. Der Clou: Zu jeder Kabine gehört ein eigenes WC, was besonders viele Chartergäste freuen wird.

Fazit: Die französische Werft hat ihre Aufgaben mit Bravour erfüllt. Die neue Dufour 460 ist nicht nur ein ausgesprochen komfortables Schiff, sie segelt dazu noch überraschend gut. Damit bringen die Franzosen ein ideales Schiff zwischen der großen 50 und der kleineren 40 Fuß-Klasse für einen interessanten Kaufpreis von knapp über 200.000 Euro auf den Markt. Und das Dufour mit den Layout-Varianten von Eigner- oder Charterversion antreten, spiegelt die Wünsche des Marktes wieder. Bereits achtzehn verkaufte Exemplaren sprechen ebenfalls für den Erfolg der neuen Dufour 460. Wer vor dem Kauf eine Dufour 460 zuvor Probesegeln und auch beschlafen möchte, kann dies auf den Charterbasen von Suncharter rund um das Mittelmeer erleben.   

Properties

Dufour 460
Name
Avalon
Advanced
Dufour 460
Yacht Group
Tropea
Base
4.50 m
Width
14.15 m
Length
2.20 m
Draught
8
Bunks
4
Cabins
10
Maximum crew
Dufour
Producer
2016
Construction year
100.00 m
Anchor Chain
530.00 l
Water Tank
75
Engine Power
250.00 l
Diesel Tank
Germany
Flag

Equipment

Rollgenoa
Double Control Station
Electronic Anchorwinch
Echo Sounder
USW Phone
CD Player
GPS
GPS With Chart Plotter
Autopilot
Cooling system
Hot Water
Inflatable Dinghy With Paddle
Bimini Top
Spray hood
Holding Tank
Bow Thruster
Bulkhead Winch
Lowerable Table

Availability

 

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Location